Mut zum Frieden

“Die Völker der Welt wünschen den Frieden. Sie wünschen die Herrschaft des Rechts, die Grundlage jeder Freiheit ist. Dafür arbeiten wir. Deutschland, das habe ich versichert, beteiligt sich nicht am Irak-Krieg.” Gerhard Schröder, 20. März 2003, Fernsehansprache an das deutsche Volk.
Große Herausforderungen, wie der Kampf gegen den internationalen Terrorismus, die Konflikte in Ex-Jugoslawien, der Irak-Krieg und die europäische Einigung setzten den Rahmen für die Außen-, Europa- und Sicherheitspolitik der Kanzlerschaft Gerhard Schröders. Eingebettet in die europäische Politik und das transatlantische Bündnis übernahm Deutschland mehr internationale Verantwortung, um Konflikte friedlich zu lösen, aber auch um Frieden militärisch zu erzwingen. Gerhard Schröders Leitlinie war, dass Deutschland über wichtige außenpolitische Fragen selbst entscheidet. Entsprechend verweigerte er im Jahr 2003 eine Beteiligung Deutschlands am Irak-Krieg, weil ihn die Begründungen der Kriegsbefürworter nicht überzeugten. Deutschland trat für eine Stärkung der Vereinten Nationen und eine soziale und nachhaltige Gestaltung der Globalisierung ein. In der Europapolitik lag das Augenmerk auf der Vertiefung und Erweiterung der Europäischen Union.