Der Juso-Vorsitzende Gerhard Schröder im Jahre 1979
Der Juso-Vorsitzende Gerhard Schröder im Jahre 1979 (Foto: J.H. Darchinger/Friedrich-Ebert-Stiftung)

Gerhard Schröder wird im Oktober 1963 in Göttingen Mitglied der SPD. Er ist beeindruckt von Helmut Schmidt, dem damaligen Hamburger Innensenator und späteren Bundeskanzler. Er engagiert sich in der SPD-Nachwuchsorganisation, den Jusos, und wird 1978 deren Bundesvorsitzender. Bei der Bundestagswahl 1980 tritt Gerhard Schröder im Wahlkreis Hannover-Land an und gewinnt ihn direkt. Er ist bis 1986 Mitglied des Bundestages. Die SPD nominiert ihn 1986 als Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen. Die SPD gewinnt zwar deutlich hinzu, kann jedoch keine Regierungsmehrheit erreichen. Gerhard Schröder wird Oppositionsführer im Niedersächsischen Landtag. Bei der Landtagswahl 1990 wird die SPD mit ihm als Spitzenkandidat stärkste Partei. Gerhard Schröder wird zum Ministerpräsidenten von Niedersachsen gewählt und bildet eine rot-grüne Landesregierung. Bei den Landtagswahlen 1994 und 1998 kann die SPD die absolute Mehrheit der Mandate im Landtag erringen und eine Alleinregierung unter Führung von Gerhard Schröder stellen. (Foto: Jupp Darchinger, AdsD)