Sigmar Gabriel, Gerhard Schröder
Berlin, 6.4.2014, SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel hält am Vorabend des 70. Geburtstages von Gerhard Schröder die Laudatio auf den Altkanzler (Bild: Dominik Butzmann).

Zu Ehren von Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder lud am Vorabend seines 70. Geburtstages der SPD-Parteivorstand zu einem Empfang im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Rund 250 Gäste aus Politik, Kultur und Wissenschaft folgten der Einladung, unter anderem die amtierenden SPD-Bundesministerinnen und Bundesminister, aber auch zahlreiche frühere Minister wie Joschka Fischer, Renate Schmidt, Heidemarie Wiezorek-Zeul und Otto Schily. Ehemalige Gewerkschaftsvorsitzende wie Berthold Huber, Franz Steinkühler und Herbert Mai und zahlreiche Künstler waren zu Gast, unter anderem Markus Lüpertz, Moritz Rinke, Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel, Klaus Staeck, Daniel Barenboim, Wolfgang Völz, Michael Ballhaus und Jürgen Flimm.

 

„Bei allem, was er als Politiker getan hat, ist er aufs Ganze gegangen“, hob SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel in seiner Laudatio hervor. Mit seinem Aufstieg aus kleinsten Verhältnissen sei er „die Verkörperung der sozialdemokratischen Erzählung“. Gabriel würdigte die politischen Erfolge der Kanzlerschaft, unter anderm die Reformpolitik der Agenda 2010 und das Nein zum Irakkrieg, aber auch die großen gesellschaftlichen Reformen zum Beispiel in der Zuwanderungs- und Integrationspolitik und bei der Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.

 

Gerhard Schröder
Berlin, 6.4.2014, SPD-Empfang am Vorabend des 70. Geburtstages von Gerhard Schröder, ehemaliger Bundeskanzler (1998-2005) und SPD-Vorsitzender (1999-2004). Gerhard Schröder während Sigmar Gabriels Laudatio (Bild: Dominik Butzmann).

Am Geburtstag am 7. April lud die Stadt Hannover im Rathaus zu einem Empfang für ihren Ehrenbürger Gerhard Schröder. Sowohl Oberbürgermeister Stefan Schostock als auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hoben die Verdienste Gerhard Schröders für seine Heimatstadt Hannover, für Niedersachsen – hier war Gerhard Schröder von 1990 bis 1998 Ministerpräsident – und für Deutschland hervor. Während Schostok Schröders Einsatz für die Verständigung und das Miteinander von Menschen gleich welcher Herkunft, Religion oder Hautfarbe würdigte, gratulierte Weil zu einer “Lebensleistung eines Niedersachsen, die Spuren hinterlassen hat”.