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Gerhard Schröder zusammen mit seinen Klassenkameraden Anfang der 50er Jahre.

Gerhard Schröder (links) zusammen mit seinen Klassenkameraden. Aufgenommen in den 50-er Jahren (Foto: DPA).

Am 7. April 1944 kommt Gerhard Fritz Kurt Schröder in dem Dorf Mossenberg (Nordrhein-Westfalen) zur Welt. Seinen Vater, der im Zweiten Weltkrieg als deutscher Soldat in Rumänien fällt, lernt er nicht kennen. Gerhard Schröder wächst zusammen mit seiner Schwester und seinen drei Halbgeschwistern in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Die Familie lebt zunächst in einer einfachen Baracke im Dorf Bexten, später im Dorf Talle im Landkreis Lippe. Seine Mutter Erika Vosseler arbeitet als Putzfrau, die Kinder müssen Bauern bei Ernte- und Stallarbeiten helfen. Als seine Mutter mit 99 Jahren stirbt, schreibt die Familie in der Todesanzeige: “Wir nannten sie Löwe, weil sie ihr Leben lang für uns gekämpft hat.” In seiner Jugend ist Gerhard Schröder ein leidenschaftlicher Fußballspieler. Als Stürmer beim Verein TuS Talle nennen ihn seine Mitspieler „Acker“. Der Erfolg beim Fußball sei für ihn eine Form der sozialen Anerkennung gewesen, so Gerhard Schröder später.

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